Tai Chi Chuan

Tai Chi Chuan (Taijiquan) ist eine alte Bewegungskunst aus China, die Körper, Geist und Seele gesund hält. Der Geist konzentriert sich auf die Bewegungsbilder, der Körper wird geschmeidig gehalten und kann sich entspannen. Durch das Training wird die eigene    Körperwahrnehmung verbessert. Der natürliche Zustand ist der entspannte Körper. Dieses auch in die tägliche Lebens- und Arbeitssituation zu integrieren, ist ein Geschenk des Tai Chi Chuans.

Das Training des Tai Chi Chuan schafft Zeit, um sich  mit dem eigenen Körper zu beschäftigen und die eigene Körperwahrnehmung zu trainieren. Im Alltag wirkt es sich so aus, dass man in schwierigen Situationen sehr viel ruhiger reagieren kann. Auch die Mitmenschen profitieren davon, dass die Tai Chi-Übenden mit Stresssituationen im täglichen Leben oft besser umgehen können.

Im Tai Chi Chuan gibt es mehrere Stilrichtungen, die alle auf den gleichen Grundlagen aufbauen: Kraft durch Sanftheit der Bewegungen und der bewussten Körperhaltung, die in sich ruht. Bewegungsabläufe nicht bekämpfen, sondern umleiten. der Tai chi Chuan Bremen e.V. lehrt den Yang-Stil nach Cheng Man Ching und William C.C. Chen. Bei manchen Formen werden Hilfsmittel wie Schwert, Stock oder Fächer eingesetzt.

Pushing Hands ist eine Übung für zwei Partner, die auf den Prinzipien des Tai Chi Chuan beruht. Die Partner stehen sich gegenüber und berühren sich nur an den Händen. Durch aufmerksames Wahrnehmen der Bewegungen des anderen spüren sie seine Haltung und Standfestigkeit. Sie versuchen auf spielerische Weise den andern aus dem Gleichgewicht zu bringen.  Die Einstimmung auf die Körperbewegungen schafft eine hohe Sensibilität und lässt sich auf das alltägliche Miteinander übertragen.

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