2. Europäisches Cheng Man Ching Forum in Hannover

Eindrücke einer Teilnehmerin

Geradewegs aus Frankreich kommend, von dem wunderbaren Rencontres Jasnieres, wo ich so reichlich mit Wissen und Erfahrung beschenkt wurde, freute es mich besonders, hier in Hannover so viele bekannte Gesichter zu treffen. Dieses veranlasste mich dann auch, mich am Pushing-Hands Wettkampf zu beteiligen.

Allen, die überlegen, mal bei einem Pushing-Hands Wettkampf mitzumachen, sei gesagt, das es etwas anderes ist, an einem Wettkampf oder an einem Workshop teilzunehmen. Bei einem Wettkampf, das liegt auch in der Natur der Sache, will die Gegnerin gewinnen! Und die Zeit ist begrenzt, zum langsamen Einfühlen ist hier keine Zeit. Schnelles Reaktionsvermögen, Kraft und Ausdauer sollte man haben- und sich auf den Wettkampf entsprechend vorbereiten, damit der Spaß an der Sache nicht verloren geht. Zu der Frage, ob Wettkämpfe überhaupt notwendig sind, kann ich nur sagen, dass ich die Teilnahme jedem empfehle, der das Wesen des Pushen besser kennen lernen will. Besonders viel lernt man, wenn man eine so erfahrende und fähige Pusherin wie Judith van Drooge gegenübersteht.

Ein weiteres Highlight, ein achtfacher Schatz, ist mir und vielen anderen von Meisterin Rosa Chen aus Taiwan durch das Lehren der 8 Brokate gegeben worden, die mittlerweile fester Bestandteil meiner Übungen geworden sind. Das sie zusätzlich zu ihren Workshops auch noch die Zeit fand, uns kleine Bremer Gruppe eine Stunde lang in der Wolken – Fächerform zu unterrichten (die wir aus irgendwelchen Reserven schöpfend durchhielten), war ein Abschluss des Cheng-man-Ching Forums, denn ich mir besser nicht wünschen konnte.

 

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